· 

Vitalpilz Reishi, der Pilz der Unsterblichkeit

Der Vitalpilz Reishi ist bereits seit über 4.000 Jahren in der Traditionellen Chinesischen Medizin bekannt und wird hier zu Heilungszwecken verwendet. Seine chinesische Bezeichnung Ling Zhi heißt so viel wie "göttlicher Pilz der Unsterblichkeit". Vor allem soll er entgiftend wirken, aber auch gegen beispielsweise Allergien und als Entzündungshemmer. 

Über den Vitalpilz Reishi (glänzender Lackporling)

Reishi Vitalpilz Ethno Medizin Lackporling TCM

Wegen seiner glänzenden Oberfläche wird der Vitalpilz Reishi auch als "glänzender Lackporling" bezeichnet. Er ist in der TCM äußerst beliebt, schon die alten chinesischen Kaiser waren begeistert von seinen Heilkräften. Die Fakten zum Reishi im Überblick:  

  • Verbreitung: wahrscheinlich weltweit
  • Aussehen: nierenförmig, rotbrauner Stiel, ca. 20 cm hoher Hut (2-3 cm dick) 
  • Besiedlung: vor allem Laubhölzer wie Birken, Buchen
  • Gattung: Lackporlinge

Inhaltsstoffe des Heilpilzes Reishi

Der Heilpilz Reishi verfügt über zahlreiche Inhaltsstoffe, auf die seine vielfältige Wirkung bei Erkrankungen zurückzuführen ist. Einige davon sollen hier genannt sein: 

  • Polysaccharide: Bei Polysacchariden handelt es sich um Mehrfachzucker, deren Bausteine unter anderem die essentiellen Einzelzucker Glukose, Fucose, Galaktose und Mannose sind. Der Fokus der Forschung liegt heute vor allem auf Polysacchariden aus Glukose, etwa Beta-1-3- und Beta-1-6-Glukane. 
  • Germanium: Ein Spurenelement, das im Glänzenden Lackporling über besondere Wirksamkeit verfügt. 
  • Triterpene: Ein pflanzlicher Inhaltsstoff, der dem Kortison von der Wirkung her sehr ähnlich ist. 
  • Adenosin: Ein Nukleosid, welches die Ausschüttung aktivierender Neurotransmitter blockieren kann. 
  • Vitalstoffe: Vitamine und Mineralien, etwa Eisen, Magnesium, Kupfer, Zink Vitamine der Gruppen B, D, E.

Wirkung des Vitalpilzes Reishi

Zwar wussten die alten Chinesen ganz bestimmt nicht, welche Inhaltsstoffe des Reishi für die Heilwirkungen verantwortlich sind. Davon, DASS er wirkt waren sie allerdings stets überzeugt! Im Gegensatz zu anderen Pilzen, die als Speise- und Heilpilz verwendet wurden und werden, ist der Reishi übrigens ein reiner Heilpilz. 

Wirkung des Reishi bei Allergien

Die im Reishi enthaltenen Triterpene machen den Vitalpilz so wirksam bei Allergien. Sie hemmen die Freisetzung von Histamin: Der Botenstoff ruft bei gesunden Menschen eine entzündliche Abwehrreaktion gegen schädliche Fremdstoffe hervor.

Bei einer Allergie reagiert der Körper abwehrend auf Stoffe, die uns eigentlich nichts anhaben, etwa Tierhaare, Staub oder Pollen - die im Reishi enthaltenen Teriterpene können diese Abwehrreaktion unterdrücken.

Reishi zur Stärkung des Immunsystems

Die im Reishi enthaltenen Polysaccharide besitzen erwiesenermaßen eine immunstärkende Wirkung. Sie wirken virenfeindlich und können so gegen Viruserkrankungen wie etwa die Grippe, Herpes zoster oder auch Herpes simplex helfen. Sogar bei HIV-Erkrankungen wurde der positive Einfluss des Ganoderma lucidum festgestellt - das menschliche Immunsystem wird derart gestärkt, dass eine Vielzahl von Erregern keine Chance mehr haben.  

Reishi zur Behandlung von Bluthochdruck

Klinische Studien konnten beweisen, dass der Vitalpilz Reishi den Blutdruck senken kann. Hierfür verantwortlich sind wieder die Triterpene: Sie sind in der Lage, ACE zu hemmen (Angiotensin Converting Enzym). ACE wiederum wirkt indirekt gefäßverengend und führt so zu einer Erhöhung des Blutdruckes.  

Wirkung des Reishi bei Entzündungen

Und auch hier sind es wieder die Triterpene, die eine bemerkenswerte Wirkung bei Entzündungen besitzen: Sie verhalten sich ähnlich wie Kortison und dämmen, wie oben bereits erwähnt, die Histaminausschüttung ein. Diese wiederum ist verantwortlich für Rötungen, Juckreiz und Schwellungen im Körper - die entstehenden Entzündungen können zu einem echten Problem werden. So ergaben Studien, dass entzündliche Prozesse im schlimmsten Fall sogar Herzinfarkte, Krebs oder auch Alzheimer auslösen können. Rund 20 % aller Krebserkrankungen sind immerhin auf Entzündungen zurückzuführen! Somit kann Reishi einen entscheidenden Beitrag zur allgemeinen Gesunderhaltung leisten. 

 

Reishi für die Leber

Gerade in der TCM wird der Reishi für die Gesunderhaltung der Leber und zur Behandlung von Lebererkrankungen eingesetzt. Der Heilpilz vermag es, die Leberfunktion zu stärken und sie gleichzeitig zu entgiften - Resultate sind unter anderem eine blutreinigende Wirkung und eine Senkung der Blutfettwerte. Bei Lebererkrankungen wie Hepatitis A und B gilt der Reishi als unterstützend bei der Therapie. 

 

Einnahmemöglichkeiten von Reishi

Reishi kann auf verschiedene Art und Weise eingenommen werden, etwa als Pulver, Kapsel oder auch als Extrakt. Auf eine hohe Konzentration des Vitalpilzes sollte geachtet werden.

Ethno Health Pilzkraft Reishi Ethnomedizin Krebs Allergien Kapseln
  • Kapsel: Hoch konzentriert kommt Reishi beispielsweise in "Pilzkraft" von Ethno Health vor. Neben Reishi sind z. B. noch Maitake und Raupenpilz enthalten - die Rezeptur wird angewendet zur Verbesserung der Vitalität, zur Immunstärkung und als additive Krebstherapie. Nähere Informationen zu dem Produkt gibt es hier.
  • Pulver: Reishi-Pulver lässt sich wunderbar in den Alltag integrieren, beispielsweise im Smoothie oder im Saft. Oftmals genügen schon ein halber oder ein Teelöffel täglich, um von der positiven Heilwirkung des Heilpilzes zu profitieren. TIPP: Auf Bio-Qualität achten!

Quellen 

  • K.Tasaka et al: "Antiallergic constituents in the culture medium of Ganoderma lucidum.(I) Inhibitory effect of oleic acid on histamine release"; Agents and Actions, vol. 23, 3 / 4 (1988)
  • Bao XF et al, "Structural features of immunologically active polysaccharides from Ganoderma lucidum”, Phytochemistry, Januar 2002
  • Gao Y. et al, "Effects of ganopoly (a Ganoderma lucidum polysaccharide extract) on the immune functions in advanced-stage cancer patients", Immunological investigations, August 2003
  • Ying-Hua Shich et al: "Evaluation of the Hepatic and Renal-protective Effects of Ganoderma lucidum in Mice."; Am. Journal of Chinese Med., Vol. 29, Nos.3-4, pp. 501-507, 2001

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0